Wellpappe

1871 trat sie ihren Siegeszug in der Welt an und hat die Nase schon lange vorn: Weltweit ist sie erste Wahl, wenn es um Transportverpackungen geht. Ihr Erfinder, der Amerikaner Albert Jones, hätte sich bestimmt gefreut.

 

Das Prinzip der Wellpappe ist ebenso einfach wie genial. Das Geheimnis liegt in der Wellenform: Ähnlich den in der Architektur bewährten Rundbögen verfügt das gewellte Papier über eine hohe Tragkraft. Die Wellenbahn zwischen zwei Deckenbahnen macht die Wellpappe zu einer stabilen Leichtbaukonstruktion aus Luft und Papier mit einer effektiven Polsterfunktion: Wie ein Airbag absorbiert sie die Energie von Stößen, Stürzen und ähnlichen Belastungen und schützt so das Transportgut zuverlässig vor Beschädigung.

 

Wellen durch Hitze und Druck

Die Herstellung der Wellpappe ist ein komplexer Hightech-Prozess. Verschiedene Papierbahnen, die so genannten Wellen- und Deckenpapiere, werden in einer oder mehreren Lagen miteinander verklebt. Je nach Verwendungszweck entsteht so einwellige, zweiwellige oder dreiwellige Wellpappe.

 

Maßanzug Wellpappenverpackung

Wellpappe ist so vielseitig wie die Waren und Güter, die darin verschickt werden. Deshalb gibt es je nach Produkt immer die passende Konstruktion – schon das Papier wird passend zum Einsatzzweck gewählt. Für schwere Transportgüter oder Gefahrgüter werden zum Beispiel stärkere Papiere mit einem höheren Frischfaseranteil verwendet.

 

Vielseitigkeit punktet

Wellpappe ist vielseitig, flexibel und überall einsetzbar. Wellpappe lässt sich gut bedrucken und kann von der schlichten braunen Kiste bis zum hochglanzveredelten Display in allen Farben und Formen daherkommen. Sie ist umweltfreundlich, leicht zu entsorgen und mit einem nahezu 100-prozentigem Recyclinganteil ein vorbildliches Kreislaufprodukt.

 

Neugierig geworden?

Wellpappe findet sich fast überall, fast jeder kommt mit ihr täglich in Berührung. Mehr zum sympathischen Packstoff mit der Welle gibt es in der Broschüre „Wertpapier – Mit Wellpappe sicher verpacken und erfolgreich verkaufen“. Sie steht hier zum Download bereit.

Drucken