31.03.2009 – Wellpappe Report 1/2009

Welle im Fokus: Fotowettbewerb 'Wellpappe Objektiv' zeigt Kreativität und Ästhetik

Die kreative und künstlerische Auseinandersetzung mit Wellpappe stand im Mittelpunkt des ersten Fotowettbewerbs „Wellpappe Objektiv".

 

Der Verband der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW) hatte Absolventen von Fotoschulen sowie Studierende der Fachrichtung Foto-Design zur Teilnahme aufgerufen. Sie konnten sich sowohl mit reinen Fotografien als auch mit Collagen, Bearbeitungen oder sonstigen Bildkompositionen am Wettbewerb beteiligen.

 

Vom Wellpappentraum bis zur Blumenvase: Die drei Siegerbeiträge

Schon erstaunlich, was man alles aus Wellpappe machen kann. Eine komplette Wohnungseinrichtung aus Wellpappe, darin eine weibliche Gestalt, ebenfalls komplett mit Wellpappe ausgestattet. Das Ganze traumhaft ausgeleuchtet und fertig ist die überaus gelungene Inszenierung. „Ich träumte Wellpappe" – so heißt die Bildkomposition, mit der Susann Nürnberger und Waldemar Salesski den ersten Platz belegten.

 

Um eine Kernaufgabe der Wellpappe dreht sich der zweiplatzierte Beitrag von Kristina Feder. „Ich verpacke es" zeigt ein Fast-Food-Menü, das in Wellpappe besonders schmackhaft aussieht. Das Besondere: Auch Hamburger und Pommes frites selbst bestehen aus dem Material. Die Verpackung und ihr Inhalt gehen ineinander über und machen deutlich, wie appetitlich der Packstoff sein kann.

 

Dass das Naturprodukt Wellpappe bestens zu natürlichen Inhalten passt, erkennt man am Motiv „Blumenvase", mit dem Doris Hüser den dritten Platz errang. Zahlreiche Wellpappenringe bilden hier ein sehr ästhetisches Gefäß und passen mit ihrer violetten Farbe hervorragend zu den weißen Blüten der Pflanze.

 

Sonderpreis für die beste Gemeinschaftsleistung

Neben den drei Gewinnern durfte sich noch ein weiterer Teilnehmer freuen: Die Landesberufsschule Foto + Medien Kiel erhielt den Sonderpreis für die beste Gemeinschaftsleistung. Mit 14 Abbildungen beteiligten sich die Schüler am Wettbewerb. Sie spielten auf technisch anspruchsvolle Weise die gestalterischen Möglichkeiten des Materials voll aus. Dabei bilden künstlerische Nahaufnahmen von Wellenprofilen einen Teil der Beiträge. Andere befassen sich mit ungewöhnlichen Einsatzmöglichkeiten und präsentieren Schmuck, Bekleidung und sogar Geschirr aus Wellpappe.

 

Das Besondere daran sind nicht nur die Motive an sich, sondern auch die außergewöhnlichen Winkel, aus denen sie betrachtet werden und deren effektvolle Ausleuchtung. So blickt der Betrachter von rechts unten an einer Wellpappensäule empor, die dadurch geradezu monumental erscheint. Direkt von vorn sieht man den Wellpappenzuschnitt, den ein junger Mann in Anlehnung an eine Duftwasser-Werbung in die Kamera hält. Von oben blickt man schließlich auf ein besonders ungewöhnliches Motiv: Ein in Wellpappe eingebetteter Kopf eines Mannes. So unterschiedlich diese Bilder auch sind, so haben sie doch eines gemeinsam: Sie zeigen nicht nur die Vielseitigkeit der Wellpappe, sondern auch der fotografischen Möglichkeiten, diesen Packstoff zu inszenieren.

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Martin Petrich

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