15.06.2007 – Wellpappe Report 2/2007

Emnid-Umfrage: „Wellpappe mit bestem Preis-Leistungsverhältnis“

Aktuelle Studie belegt Spitzen-Imagewerte der Wellpappe

 

Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis steht ganz oben auf der Wunschliste der Eigenschaften von Transportverpackungen. Und hier ist Wellpappe spitze: Sie gilt als der Packstoff mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Das ist das wichtigste Ergebnis einer repräsentativen Image-Studie, die der Verband der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW) beim Bielefelder Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid in Auftrag gegeben hat.

 

Beste Image-Werte für Wellpappe

Emnid führte im Februar und März 2007 insgesamt 500 Telefoninterviews mit Entscheidern aus Industrie, Handel und Politik durch. Die Untersuchung dokumentiert umfassend das aktuelle Image der Wellpappe als Verpackungsmaterial und vergleicht die Erkenntnisse mit der letzten Image-Studie von 2003. Die Meinungsforscher fragten jeweils nach dem Image der wichtigsten Packstoffe Vollpappe, Kunststoff, Metall, Holz, Schaumstoff, Papier und Wellpappe. Die Ergebnisse sind eindeutig: Bei fünf von zwölf abgefragten Kernkompetenzen erhält Wellpappe Bestnoten und verfügt damit insgesamt über das beste Image aller Verpackungsmaterialien. Neben dem besten Preis-Leistungsverhältnis bescheinigen ihr die Befragten die leichteste Handhabung, die Platz sparendste Lagerung, die größte Vielseitigkeit und die besten Wiederverwertungsmöglichkeiten.

 

Das Image der Wellpappe wird immer besser. In den vergangenen vier Jahren hat sich der Packstoff mit der Welle in der Image-Rangliste der verschiedenen Transportverpackungsmaterialien vom zweiten auf den ersten Platz vorgeschoben, fanden die Meinungsforscher heraus. Weitere wichtige Erkenntnis: Die Spitzenwerte der Wellpappe betreffen Kompetenzbereiche, die nach Angabe der Befragten besonders wichtig sind.

 

Einfachste Handhabung aller Packstoffe

Hohe Relevanz hat für die Befragten zum Beispiel auch die einfache Handhabung; hier ist Wellpappe ebenfalls nicht zu schlagen: Ein Drittel der Befragten ist von ihren Handlingsvorteilen überzeugt, während nur gut ein Fünftel Kunststoffverpackungen eine ähnliche Leistungsfähigkeit zutrauen. Verwender in der gesamten Lieferkette erwarten eine leichte, flexible Transportverpackung, die trotzdem optimal schützt. Im Industrieunternehmen soll sich das Packgut reibungslos automatisch verpacken und im Einzelhandel wieder ebenso leicht auspacken und im Regal platzieren lassen – Anforderungen, die Wellpappe spielend erfüllt.

 

Platz ist Geld. Darum halten die befragten Experten eine Platz sparende Lagerung für sehr wichtig. Hier verfügt Wellpappe ebenfalls über das beste Image. Offensichtlich kommt in diesem Kompetenzbereich der Vorteil eines Packstoffs, der aus Papier und Luft besteht, voll zum Tragen. Auch die Möglichkeit, das Material vielseitig einzusetzen, ist wichtig für Industrie und Handel – schließlich sind die Verpackungsaufgaben so unterschiedlich wie die Waren im Supermarkt. Die Emnid-Studie bescheinigt der Wellpappe das beste Image im Bereich „vielseitige Verwendbarkeit", die damit den bisherigen Spitzenreiter Kunststoff auf den zweiten Platz verweist. Offenbar hat sich inzwischen die Erkenntnis verfestigt, dass bedarfsorientierte Konstruktionen in der Logistik des 21. Jahrhunderts ein entscheidendes Plus sind.

 

Öko-Image: Wellpappe schlägt Kunststoff

Auch in punkto Umweltverträglichkeit ist das Image von Wellpappe hervorragend. 88 Prozent der Befragten bescheinigen Wellpappe, dass sie nach Gebrauch leicht zu entsorgen ist. Drei Viertel sind von ihrer kostengünstigen Wiederverwertbarkeit überzeugt, und zwei Drittel meinen, dass die Verwendung von Wellpappe die Umweltressourcen schont. Besonders eindrucksvoll dokumentiert die Studie in diesem Bereich die Überlegenheit der Wellpappe gegenüber Kunststoff: Für ressourcenschonend hält Kunststoff lediglich jeder Fünfte. Während über 70 Prozent der Befragten von einer günstigen Ökobilanz des Naturprodukts Wellpappe überzeugt sind, sind es bei Kunststoff nur 11 Prozent. Und nur etwa ein Viertel glaubt, dass zur Produktion und Wiederverwertung von Wellpappe ein hoher Energieaufwand notwendig ist, während drei Viertel von einem hohen Energieaufwand bei Produktion und Wiederverwertung von Kunststoff ausgehen. Ökologie und Ökonomie: Auf beiden Feldern ist Wellpappe spitze.

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Martin Petrich

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