07.12.2005 – Wellpappe Report 4/2005

„Bitte nicht sperrig“: aktuelle Studie verdeutlicht Verbraucherwünsche bei Verpackungen

Was erwartet 'König Kunde' von seiner Verpackung? In erster Linie ein einfaches und problemloses Handling.

 

Dies ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Internet-Umfrage des Aachener Marktforschungsinstitutes Dialego mit insgesamt 1.000 Befragten. Sie verdeutlicht, worauf es dem Konsumenten bei der Handhabung besonders ankommt und erklärt, wieso „weniger" in manchen Fällen eben doch „mehr" bedeutet.

 

Angepasste Verpackungen besonders gefragt

„Verpackungen sollen einfach zu tragen und nicht sperrig sein", so konkretisieren 86 Prozent, was sie in Bezug auf das Handling erwarten. In diesem Zusammenhang werden übertrieben große Verpackungen mit schlechtem Volumennutzungsgrad bemängelt, 90 Prozent halten sie sogar für ein glattes „Ärgernis". Stattdessen erwarten sie eine optimal an das Produkt angepasste Lösung, die auf unnötiges Material verzichtet. Insgesamt sehen die Teilnehmer der Umfrage eine negative Entwicklung: 83 Prozent kritisieren den „Hang zur übertriebenen Verpackung", der das Handling erschwert. Sind kleine Artikel in großen Verpackungen sehr aufwändig verpackt, schreckt dies sogar 76 Prozent explizit vom Kauf ab.

 

Neben einem problemlosen Transport ist besonders ein einfacher Öffnungsmechanismus gefragt, 87 Prozent der Befragten fordern, möglichst leicht an den begehrten Inhalt zu gelangen. Ist der Inhalt aus der Verpackung genommen und wird sie nicht mehr gebraucht, wünschen sich die Kunden eine einfache Entsorgung, 90 Prozent der Teilnehmer ärgern sich, wenn bei ihnen zu viel Müll anfällt.

 

Intelligente Lösungen vermeiden Kundenärger

Egal ob Primär-, Sekundär- oder Transportverpackung: Die Wellpappenindustrie weiß, worauf es beim Handling ankommt. Mit ihren intelligent konstruierten Verpackungen erreicht sie einen optimalen Volumennutzungsgrad, der den unnötigen Einsatz von Verpackungsmaterial vermeidet. Beispiel Buchverpackung: In einer speziell konstruierten Transportlösung wird die Wellpappe dem Druckerzeugnis maßgerecht angepasst und je nach Größe des Packgutes variabel verklebt. Das spart nicht nur Packstoff, sondern ermöglicht aufgrund der geringen Paketgröße gute Handlichkeit beim Transport, wenn z. B. das Buch vom Zusteller aus dem Verteilfahrzeug genommen und dem Empfänger bis an die Haustür getragen wird.

 

Die einfache Handhabung ist natürlich nicht nur beim Versand, sondern auch im Handel vor Ort gefragt. Mit ihren Obst- und Gemüse-Steigen sowie Wellpappentrays ermöglicht die Wellpappenindustrie das schnelle Zugreifen des Kunden im Supermarkt. Vorher sorgen Perforationen, Aufreißfäden und abziehbare Stülpdeckel dafür, dass die Mitarbeiter im Markt die Wellkartons einfach öffnen und problemlos präsentieren können, ohne dass Hilfsmittel wie z. B. Messer notwendig sind. Auch bei der Entsorgung kommt die Wellpappe den Kundenbedürfnissen sowohl im Handel als auch im Haushalt entgegen. Als Einstoffverpackung fällt bei dem umweltfreundlichen Packstoff sämtliche Mülltrennung weg – das freut den Verwender und spart seine wertvolle Zeit.

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Martin Petrich

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