16.03.2005 – Wellpappe Report 1/2005

Mit Sicherheit sparen: Wellpappe stoppt die Wertevernichtung im Lager

Wellpappe sichert Werte: Nicht nur unterwegs, sondern auch in Hochregalen und auf Paletten der Kommissionierläger sorgt die Welle für den optimalen Schutz.

 

Jährlich könnten pro Lager bis zu 130.000 Euro an Mehrkosten eingespart werden, die an dieser Station der Lieferkette durch ungeeignete Verpackungen entstehen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Verbandes der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW), die die Schadenskosten im Zentrallager einer großen deutschen Drogeriekette unter die Lupe nahm.

 

Falsches Sparen verursacht Mehrkosten

Die Hauptursache der Schäden im Lager liegt darin, dass zu oft am falschen Ende gespart und dabei Abstriche bei Stabilität und Konstruktion von Wellpappeverpackungen gemacht werden. „Zur Reduzierung von Kosten und zur Vermeidung von Verpackungsmaterial entscheidet man sich häufig für zu niedrige Seitenwände, ungenügende Materialstärken oder unzureichende Verklebungen", erklärt Andrej Maric, Vorstand der DRICON Managing Consultants, die die Untersuchung im Auftrag des VDW durchgeführt haben. Die Folgen müssen Lagerleiter und ihre Mitarbeiter ausbaden: „Verpackungen werden eingedrückt, reißen beim Kommissionieren auf oder werden durch eine zu eng um Palettentürme gewickelte Folie beschädigt", so Maric weiter. Jeden Monat können durch diese vermeidbaren Wertevernichtungen Schäden von über 10.000 Euro pro Lager entstehen. Dem entsprechend sehen die Ausschussquoten einzelner Hersteller aus: Sie betragen bis zu 25 Prozent, wenn Verpackung und Produkt nicht zueinander passen.

 

Effizienzpotenzial der Wellpappe bestätigt

Die Studie zur Schadenssituation im Lager bestätigt das riesige Effizienzpotenzial der Wellpappe, das eine frühere VDW-Untersuchung vom vergangenen Jahr bereits an einer anderen Stufe der Supply Chain nachgewiesen hat. Diese ergab, dass in den Verkaufsstellen des Handels pro Jahr Schäden in Höhe von mindestens 300 Millionen Euro entstehen, die durch passende Wellpappenverpackungen vermieden werden könnten. Grund: Der Packstoff ist immer so stabil, wie man ihn braucht. Egal ob Nahrungsmittel, Tierfutter oder Hygienereiniger: Für jedes Produkt stellt die Wellpappenindustrie die passende Verpackung zur Verfügung. Dabei haben die Experten stets die gesamte Lieferkette im Auge, denn die Verpackung muss nicht nur im Supermarkt und im Lager, sondern auch auf dem Transport zahlreiche Anforderungen erfüllen.

 

Um sicherzustellen, dass das Effizienzpotenzial in Zukunft voll ausgeschöpft und Produktschäden so weit wie möglich reduziert werden, hat der VDW die Initiative „gut verpackt" ins Leben gerufen. Ihre Basis sind Studien, die erstmals konkrete Effizienz- und Einsparpotenziale durch die anforderungsgerechte Verpackung ermitteln. Sie werden um Veranstaltungen vor Ort ergänzt, bei denen sich die Experten aus Handel, Logistik und Konsumgüterindustrie selbst ein Bild von den Anforderungen an die Transportverpackungen machen. Auf dieser Grundlage wird der Dialog gefördert und gemeinsam Ansätze zur weiteren Optimierung der Verpackungen entwickelt, damit Industrie und Handel gleichermaßen vom großen Potenzial der Wellpappe profitieren.

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Martin Petrich

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