Gut fürs Klima

Umweltverträglichkeit erhält bei Verbrauchern und Unternehmen einen immer höheren Stellenwert. Wer sich für Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Wellpappe entscheidet, schont die fossilen Ressourcen der Erde. Und leistet sogar einen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Wellpappenverpackungen schonen die nur begrenzt verfügbaren fossilen Ressourcen der Erde, denn sie bestehen vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen. Recyclingpapier sowie Bruch- und Durchforstungsholz sind die wichtigsten Rohstoffe für Wellpappenrohpapiere.

 

Wachsende Waldfläche

Der weltweite Papierverbrauch wächst ständig: Laut dem europäischen Papierverband Confederation of European Paper Industries (CEPI) stieg der Papierbedarf in Europa seit 1991 um durchschnittlich 2,6 Prozent jährlich. Trotz dieser erhöhten Nachfrage wächst der Waldbestand – laut der Food and Agriculture Organization (FAO) ist allein die europäische Waldfläche zwischen 2005 und 2015 um 44.160 Quadratkilometer gewachsen. Das ist mehr als die Fläche der Schweiz.

 

Holz und Papierprodukte binden CO2

Bäume wachsen, indem sie durch Fotosynthese das gasförmige Kohlendioxid aus der Luft in festen Kohlenstoff umwandeln und im Holz speichern. Pro Tonne trockenen Stammholzes werden so – je nach Baumsorte – zwischen 1,4 und 1,9 Tonnen CO2 in fester Form gebunden. Auch das zu Papier verarbeitete Holz behält diese günstigen Speichereigenschaften. Laut International Council of Forest and Paper Associations (ICFPA) enthält eine Tonne Papier noch rund 1,33 Tonnen gebundenes CO2.

 

CO2-Bindung auch im Recycling

Das im Papier gespeicherte CO2 bleibt auch nach vielfachen Recyclingvorgängen in den Fasern gebunden. Das Kreislaufprodukt Wellpappe und alle daraus gefertigten Verpackungen sind also während ihres gesamten Lebenszyklus an der effektiven Speicherung von CO2 beteiligt.

 

Guter CO2-Fußabdruck

Die energetische oder biologische Verwertung nicht mehr recyclingfähiger Papierfasern ist in jedem Fall klimaneutral. Der Grund: Bei der Verwertung der Fasern wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie ursprünglich im Holz gebunden wurde. Der CO2-Fußabdruck von Wellpappe beträgt nach Auskunft des europäischen Dachverbandes der Wellpappenindustrie (FEFCO) 746 kg CO2 pro Tonne Wellpappe. Im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien schneidet Wellpappe dabei sehr gut ab.

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Auf einen Blick

  • Der durchschnittliche Papierverbrauch in Europa steigt seit 1991 jährlich um 2,6 Prozent.
  • Die europäische Waldfläche ist zwischen 2005 und 2015 um mehr als die Fläche der Schweiz gewachsen
  • Eine Tonne trockenen Stammholzes bindet zwischen 1,4 und 1,9 Tonnen CO2.
  • Eine Tonne Papier bindet 1,33 Tonnen CO2.