01.03.2013

Kopieren erwünscht

Abkupfern ist verboten, aber schwer angesagt – in Politik und Wissenschaft ebenso wie im produzierenden Gewerbe. Es gäbe aber auch fernöstliche Plagiate, über die sich alle freuen würden – zum Beispiel ökologisches Verpacken.

 

Experten schätzen, dass vier von fünf Unternehmen in Deutschland von Produktpiraterie betroffen sind – mit einem Schaden von rund 50 Milliarden Euro. Nach Angaben der Aktion Plagiarius liegen die größten Märkte für Fälschungen, Plagiate und Raubkopien in Fernost. Plagiarius berichtete Anfang 2013 von der besonders dreisten Fälschung eines Schweizer Küchenschneidegeräts: Es wurde gleich von sieben Unternehmen in China, Japan, Südkorea und Taiwan kopiert.

 

Aber es gibt Dinge, bei denen wir uns über Kopien freuen. Zum Beispiel umweltverträgliche Verpackungen. China leidet unter Smog in den Metropolen und Schadstoffen im Trinkwasser; der Vizepremierminister räumte jüngst ein, dass das Land sein ineffizientes Wachstumsmodell so nicht fortsetzen kann. Nun, für die Bereiche Transport und Logistik sei der zweitgrößten Wirtschaftsnation ans Herz gelegt: Kopieren Sie das Erfolgsmodell der Kreislaufverpackung Wellpappe.

 

Transportverpackungen aus Wellpappe bilden ein schützendes Polster für Produkte aller Art und sorgen dafür, dass Rohstoffe, Industriegüter und Handelswaren sicher bei uns ankommen. Und zwar umweltverträglich, denn Wellpappe ist ein ökologisch vorbildliches Material. Sie wird aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt, ist vollständig recyclingfähig und verbleibt nach Gebrauch fast vollständig im Recyclingkreislauf.

 

Verpackungen aus Wellpappe sind gut für die Umwelt. Das sollte auch jeder wissen, der sie nutzt. Deshalb bietet der VDW Abnehmern von Wellpappenverpackungen die Möglichkeit, sie mit dem Öko-Signet als ökologisch vorteilhafte Verpackung zu kennzeichnen. In 14 verschiedenen europäischen Sprachversionen – und jetzt auch in Chinesisch (Mandarin).

Weitere Informationen zum Öko-Signet und den Download finden Sie hier.

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