24.10.2012

Auf die Passform kommt es an

Die W wie Wissen Redaktion des WDR hat Verpackungen getestet – eine Verpackung nur aus Wellpappe trat gegen einen mit verschiedenen Materialien gepolsterten Wellpappenkarton an.

 

Beide Pakete wurden mit einer Champagnerflasche bestückt. Sie durchliefen im Verpackungslabor des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik in Dortmund Härtetests, die von Experten in Zusammenarbeit mit einem Paketdienst erarbeitet wurden: Die Pakete wurden sechs Stunden lang bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit in einer Lkw-Simulation geschüttelt, aus hoher Geschwindigkeit abgebremst und schließlich zehn Falltests unterzogen.

 

Das Ergebnis: Eine Wellpappenverpackung muss passgenau sein, dann schützt sie das Produkt perfekt und benötigt den wenigsten Materialeinsatz. Zwar kommt ein Wellpappenkarton mit ausreichender Polsterung auch unbeschadet an, jedoch muss der Empfänger die Polstermaterialien dann aufwändig trennen und große Mengen Plastikmüll entsorgen.

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