Gut fürs Klima
Umweltverträglichkeit erhält bei Verbrauchern und Unternehmen einen immer höheren Stellenwert. Wer sich für Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Wellpappe entscheidet, schont die fossilen Ressourcen der Erde. Und leistet sogar einen Beitrag zum Klimaschutz.
Wellpappenverpackungen schonen die nur begrenzt verfügbaren fossilen Ressourcen der Erde, denn sie bestehen vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen. Recyclingpapier sowie Bruch- und Durchforstungsholz sind die wichtigsten Rohstoffe für Wellpappenrohpapiere.
Wachsende Waldfläche
Der weltweite Papierverbrauch wächst ständig: Laut dem europäischen Papierverband Confederation of European Paper Industries (CEPI) stieg der Papierbedarf in Europa seit 1991 um durchschnittlich 2,6 Prozent jährlich. Trotz dieser erhöhten Nachfrage wächst der Waldbestand – allein in Europa hat sich die Waldfläche in den letzten 100 Jahren fast verdreifacht.
Holz und Papierprodukte binden CO2
Bäume wachsen, indem sie durch Fotosynthese das gasförmige Kohlendioxid aus der Luft in festen Kohlenstoff umwandeln und im Holz speichern. Pro Tonne trockenen Stammholzes werden so – je nach Baumsorte – zwischen 1,4 und 1,9 Tonnen CO2 in fester Form gebunden. Auch das zu Papier verarbeitete Holz behält ein Großteil dieser günstigen Speichereigenschaften. Laut International Council of Forest and Paper Associations (ICFPA) enthält eine Tonne Papier noch rund 1,33 Tonnen gebundenes CO2.
CO2-Bindungs auch im Recycling
Das im Papier gespeicherte CO2 bleibt auch nach vielfachen Recyclingvorgängen in den Fasern gebunden. Das Kreislaufprodukt Wellpappe und alle daraus gefertigten Verpackungen sind also während ihres gesamten Lebenszyklus an der effektiven Speicherung von CO2 beteiligt.



Nachhaltige Papierwirtschaft
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